Lebenslauf mit ChatGPT erstellen – einzigartig oder Einheitsbrei?

In kürzester Zeit können Sie einen professionellen Lebenslauf mit ChatGPT erstellen © Gerd Altmann / Pixabay

Wir leben in einer Ära des Wandels, in der Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen neue Horizonte für unser Verständnis von Arbeit und Lebensweisen eröffnen. Inmitten dieser aufregenden Zeit steht eine innovative Technologie namens ChatGPT, die vieles revolutioniert. Da stellt sich die Frage: Lebenslauf mit ChatGPT erstellen – geht das?

Lebenslauf 2.0 durch die Macht der KI

Der Lebenslauf ist das Aushängeschild eines jeden Bewerbers, doch wie können wir sicherstellen, dass er uns auf dem heutigen hart umkämpften Arbeitsmarkt von anderen abhebt? ChatGPT, eine fortschrittliche KI-Plattform, kann Ihnen dabei helfen, einen einzigartigen und fesselnden Lebenslauf zu erstellen, der Ihre Talente und Erfahrungen hervorhebt.

Eine Studie des Unternehmens Resume Builder (Link zur Pressemitteilung von ResumeBuilder.com) zeigt, dass bereits 46 Prozent der befragten Arbeitssuchenden im Februar 2022 ChatGPT zur Unterstützung bei der Erstellung von Lebenslauf und/oder Anschreiben ausprobiert haben. 78 Prozent der Studienteilnehmer, die ChatGPT für ihre Bewerbung zu Hilfe genommen haben, erhielten eine Einladung zum Bewerbungsgespräch. Allerdings erhielten 11 Prozent eine Absage, als herauskam, dass ChatGPT im Spiel war.

Lebenslauf mit ChatGPT erstellen – die Kunst des Dialogs und seine Vorteile

ChatGPT ist mehr als nur ein stures Frage-Antwort-Spielzeug. Es beherrscht die Kunst des Dialogs und versteht den Kontext Ihrer Antworten. Es analysiert und verarbeitet Ihre sprachlichen Nuancen, um eine ansprechende Erzählstruktur für Ihren Lebenslauf zu schaffen und Ihre Erfahrungen in eine überzeugende Geschichte zu verwandeln.

Doch ist ein Lebenslauf, der von einer Maschine erstellt wurde, wirklich vertrauenswürdig? Diese Frage habe auch ich mir gestellt. Meine Meinung: ChatGPT ist kein Ersatz für Ihren individuellen Beitrag! Es ist ein Werkzeug oder eine Art persönlicher Assistent, der Ihnen hilft, wenn Sie unter Schreibblockaden leiden, neue Ideen oder Wege suchen, um Ihr volles Potenzial sichtbar zu machen.

Aus meiner Sicht bietet ChatGPT für die Erstellung eines Lebenslaufs folgende Vorteile, zum Beispiel:

  • Einfachheit: ChatGPT ist kinderleicht zu bedienen. Wenn Sie kreativ bei Ihrem Prompt (Eingabeaufforderung) sind, erhalten Sie hilfreiche Bausteine für Ihren Lebenslauf. Sie können Ihre Anweisung einfach formulieren (“Kannst du mir dabei helfen, einen Lebenslauf zu erstellen?”) und sich Schritt für Schritt durch den Prozess hangeln, oder Sie geben ChatGPT von Anfang an klare und präzise Anweisungen. Beide Wege führen zum Ziel.
  • Inspirationsquelle: ChatGPT kann Ihnen helfen, Schreibblockaden zu überwinden und neue Ideen für Ihre Bewerbungsunterlagen zu erhalten.
  • Zeitersparnis: ChatGPT ist ein hilfreiches Tool, wenn sie einen Lebenslauf schnell und effizient erstellen wollen. Das ist vor allem hilfreich, wenn Sie bei null anfangen, oder wenn es mal schnell gehen muss. Aber wollen Sie Ihre Zukunft wirklich im Husch-husch-Modus angehen?
  • Anpassungsfähigkeit: ChatGPT ist in der Lage, einen Lebenslauf zu erstellen, der speziell auf Ihre beruflichen Erfahrungen und Fähigkeiten zugeschnitten ist. Sie erhalten ein maßgeschneidertes Dokument, das Ihre individuellen Stärken hervorhebt.

Lebenslauf mit ChatGPT erstellen – Gefahren und Fallstricke

Wie immer im Leben hat auch die Erstellung eines Lebenslaufs mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine Kehrseite:

  • Künstliche Intelligenz vs. menschliche Intuition: Obwohl ChatGPT sehr fortschrittlich ist, kann es die menschliche Intuition und das persönliche Urteilsvermögen nicht vollständig ersetzen. So kann es durchaus passieren, dass es bestimmte Nuancen oder einen Kontext nicht vollständig erfasst.
  • Standardisierung: ChatGPT neigt dazu, standardisierte Formulierungen zu verwenden. Dieser „Einheitsbrei“ wird – ebenso wie fehlender „Tiefgang“ – schnell entlarvt.
  • Tarnung aufgeflogen: Einige Unternehmen lehnen künstlich generierte Bewerbungsunterlagen ab. Mittlerweile ist es keine große Kunst, herauszufinden, ob ein Text eigenhändig verfasst oder mithilfe einer KI generiert wurde. Wenn Sie ChatGPT für Ihre Bewerbungsunterlagen verwenden, seien Sie so clever und passen Sie den Text an Ihren Stil an: So vermitteln Sie Originalität und verschaffen sich im Idealfall einen gewissen Wiedererkennungswert.
  • Datenschutz: Auch wenn OpenAI, die Entwicklerfirma von ChatGPT, nach eigenen Aussagen strenge Datenschutzrichtlinien hat, sollten Sie immer vorsichtig sein, wenn Sie persönliche Informationen online teilen.

Was muss ich tun, wenn ich einen einzigartigen Lebenslauf mit ChatGPT erstellen will?

Nachfolgend finden Sie eine kurze Anleitung, wie Sie Ihren Lebenslauf mit ChatGPT erstellen können:

  • Selbstanalyse: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und Leistungen zu reflektieren. Identifiziere Sie Ihre Stärken und Besonderheiten, die Sie von anderen Bewerbern unterscheiden.
  • Informationen: Beginnen Sie den Dialog mit ChatGPT und beantworten Sie die gestellten Fragen so detailliert wie möglich. Teilen Sie wichtige Informationen über Ihre beruflichen Erfahrungen, Ausbildung, Projekte und Zertifikate mit. Tipp: Geben Sie ChatGPT möglichst konkrete Informationen, um präzise und passgenaue Ergebnisse zu bekommen.
  • Einzigartigkeit: Bringen Sie Ihre Persönlichkeit und Ihre individuellen Merkmale in den Dialog ein. Teilen Sie persönliche Geschichten, die Ihre Motivation, Leidenschaft und Fähigkeiten widerspiegeln. ChatGPT kann, auch wenn es für eine KI absurd klingt, Empathie erkennen. Geizen Sie daher nicht mit Ihren Emotionen und Begeisterung.
  • Überprüfung und Anpassung: Gehen Sie den generierten Lebenslauf sorgfältig durch. Passen Sie ihn an, um sicherzustellen, dass er Ihre Einzigartigkeit und beruflichen Ziele angemessen repräsentiert. Ergänzen Sie fehlende Informationen oder ändern Sie Formulierungen, um das Dokument persönlicher zu gestalten. Denken Sie daran: Es ist Ihr Aushängeschild!
  • Individualisierung des Designs: Nutzen Sie die Möglichkeiten der Plattform, um auch das Design Ihres Lebenslaufs anzupassen. Wählen Sie ein Layout, das Ihre Kreativität und Persönlichkeit widerspiegelt. Fügen Sie gegebenenfalls Farben, Grafiken oder Symbole hinzu, um visuell hervorzustechen.

Lebenslauf mit ChatGPT erstellen – und dann?

Wenn Sie Ihr frisch erstellter Lebenslauf vom Bildschirm anstrahlt, schicken Sie ihn bitte nicht direkt ab. Lassen Sie ihn von Freunden, Familienmitgliedern oder der Korrektureule überprüfen. Es wäre doch schade, wenn Rechtschreibfehler, Grammatikfehler oder Formatierungsprobleme Ihnen die Tür zu Ihrem Wunsch-Arbeitgeber versperren.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass Ihr Lebenslauf immer auf die Anforderungen und Bedürfnisse des jeweiligen Arbeitgebers zugeschnitten ist, bei dem Sie sich bewerben. Passen Sie den Fokus, die Sprache und die betonten Fähigkeiten an die spezifische Stelle an. Das ist extra Arbeit, ja, aber die lohnt sich!
Und dann, ab die Post und Daumen drücken!

Sie brauchen Hilfe?

Beim Lebenslauf-Lektorat der Korrektureule sind Sie richtig!

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Schreibblockaden überwinden – effektive Strategien von A bis Z

Schreibblockaden nerven! Es gibt aber zahlreiche Strategien, mit denen Sie Schreibblockaden überwinden © Alexa / Pixabay
Schreibblockaden nerven! Es gibt aber zahlreiche Strategien, mit denen Sie Schreibblockaden überwinden © Alexa / Pixabay
Schreibblockaden nerven! Es gibt aber zahlreiche Strategien, mit denen Sie Schreibblockaden überwinden © Alexa / Pixabay

In meinem Artikel Schreibblockade – der kreative Knoten im Kopf sind wir den Ursachen für Schreibblockaden auf den Grund gegangen.

Nun zeige ich Ihnen über 20 effektive Lösungen, wie Sie die gefürchteten Schreibblockaden überwinden können. Damit es etwas unterhaltsamer wird, habe ich versucht, zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Tipp zu kreieren. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Assoziationsketten

Aller Anfang ist schwer. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, experimentieren Sie doch einmal mit Assoziationsketten. Eine Assoziationskette hat kein Ende und kann beliebig fortgeführt werden. Worüber wollen Sie schreiben? Wie lautet Ihr Thema? Schreiben Sie ein passendes Wort dazu auf. Was fällt Ihnen dazu ein? Assoziieren Sie munter drauf los! Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Dadurch gelingt es Ihnen vielleicht, die eine oder andere Facette Ihres Themas herauszuarbeiten, und Sie bekommen frische Ideen, wie Sie Ihr Thema angehen und welche Aspekte Sie beleuchten können.
Beispiele:

  • Blume – Beet – Garten – Zaun – …
  • Blume – Veilchen – blaues Auge – Schlägerei…
  • Garten – Rosen – Dornen – Stachel – Igel… usw.

Begeisterung

Mangelnde Begeisterung ist ein leckerer Nährboden für Blockaden. Je weniger Lust Sie auf ein Thema haben, desto mehr fehlt der Antrieb, es zu bearbeiten. Versuchen Sie, sich für Ihr Thema zu begeistern. Vielleicht ergeben sich daraus auch Vorteile für Sie? Versuchen Sie, das Positive darin zu sehen!

Chaos beseitigen

Eine Schreibblockade liebt das Chaos. Wenn Sie Ihre Blockade loswerden wollen, müssen Sie zuerst einmal das Chaos um sich herum beseitigen. Entrümpeln Sie mal richtig! Wenn Sie sich von unnützem Ballast getrennt haben, ist nicht nur Ihre Umgebung freigeräumt, sondern auch Ihr Kopf. Und damit Ihre Gedanken. Die Meisterin im Entrümpeln ist Marie Kondo. Lassen Sie sich von Ihrem Buch Alles in Ordnung inspirieren. Darin führt sie die Autorin mithilfe von Checklisten, visuellen Anleitungen und allgemeinen Tipps durch die einzelnen Schritte des Entrümpelns.

Drauflos schreiben

Nichts ist schlimmer als leere Seiten, die Sie gnadenlos angähnen und Frust produzieren. Fangen Sie einfach an und schreiben Sie drauflos – ohne nachzudenken und ausnahmsweise auch mal ohne Rechtschreibung. Worüber? Egal. Wichtig ist es, das weiße Blatt zu füllen! Wenn Ihnen zu Ihrem Thema, das Sie bearbeiten müssen/wollen, nichts einfällt, nehmen Sie ein banales Wort wie „Teppich“ oder „Quark“ und schreiben Sie dazu eine kleine Geschichte. So kommen die Gedanken in Schwung und die Lust am Schreiben erwacht. Geben Sie diesen Begriffen menschliche Eigenschaften, das bringt automatisch mehr Spaß.
Beispiel: Ein Teppich namens Theo liegt faul herum wie ein vollgefressener Ameisenbär. Auch der Quark ruht als vermeintliches Wundermittel auf faltiger Haut, um deren Besitzerin Frische und Jugend einzuhauchen.

Entspannung

Steigern Sie sich nicht in die Blockade hinein! Entspannen Sie sich und setzen Sie sich nicht unter Druck. Wie entspannen Sie am besten? Mit einem gemütlichen Schaumbad? Mit Freunden im Park? Yoga? Zwei Stunden Schlaf? Ganz egal, Hauptsache ist doch, Sie lassen innerlich los und kommen zur Ruhe. Danach schreibt es sich gleich viel leichter.

Wenn Sie mehr über Entspannungstechniken erfahren wollen, gibt es eine ganze Reihe guter Bücher, die Ihnen neue Wege aufzeigen können.

Frustabbau

Eine Schreibblockade ist frustrierend, keine Frage. Wenn Ihnen der Anfang fehlt und Sie partout nicht wissen, wie Sie Ihr leeres Blatt mit Leben füllen, schreiben Sie einfach über die Blockade selbst. Dieser Artikel ist auch aus einer Schreibblockade entstanden! Machen Sie sich Luft! Räumen Sie Ihr Inneres auf. Was nervt Sie? Was würden Sie jetzt lieber machen, als Ihre Zeit mit Blockadenfrust zu verplempern? Sobald Sie genug „ausgespeichert“ haben, werden Sie sehen, dass das Schreiben plötzlich wieder wie von allein läuft.

Gespräche mit Freunden

Erzählen Sie anderen Menschen von Ihrer Blockade. Sagen Sie Ihnen, zu welchem Thema Ihnen nichts einfällt oder Sie nicht wissen, wie und wo Sie anfangen sollen. So bekommen Sie möglicherweise den nötigen Schubs oder zumindest ein paar Ansatzpunkte, aus denen Sie neue Ideen kreieren können.

Hintergrundgeräusche

Fühlen Sie sich durch Hintergrundgeräusche beim Schreiben gestört? Wissen Sie nicht? Probieren Sie es aus! Schreibt es sich leichter, wenn Musik nebenbei dudelt, oder lenkt das zu sehr ab? Schaffen Sie die richtige Atmosphäre! Wer wirklich mal Ruhe zum Schreiben haben will, entscheidet sich individuell für/gegen leise Hintergrundgeräusche – aber eliminiert am besten ALLE anderen akustischen Störfaktoren: Fernseher, Handy, das Skype-Signal, wenn sich mal wieder Hinz oder Kunz an- oder abgemeldet haben, oder auch das klassische „Sie haben Post“-Signal in all seinen akustischen Facetten. Das schafft die nötige Ruhe und vermeidet permanente Ablenkung.

Tipp: Haben Sie schon mal den Pomodoro-Timer ausprobiert? Das ist ein kostenloses Online-Tool, das die Effizienz steigert. Die Pomodoro-Technik ist eine von Francesco Cirillo in den späten 1980er-Jahren entwickelte Zeitmanagement-Methode. Sie verwendet einen Timer, um Arbeiten in Intervalle zu unterteilen, die durch Pausen getrennt sind. Die Pomodoro-Technik erhöht die Produktivität durch regelmäßige kurze Pausen. Um den Pomodoro-Timer zu nutzen, legen Sie eine Aufgabe fest und stellen den Timer auf 25 Minuten für einen “Pomodoro”. Arbeiten Sie an der Aufgabe, bis der Timer abgelaufen ist, und machen Sie dann fünf Minuten Pause. Nach vier “Pomodoros” folgt eine längere Pause. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Inspiration

Um wieder schreiben zu können, braucht es Inspiration. Die bekommt man aber nicht – oder nur selten – in der althergebrachten Umgebung. Sie brauchen dringend neue Eindrücke! Ein Spaziergang kann Wunder wirken! Der kurbelt den Kreislauf (und damit auch das Hirn) an, und in der Natur gibt es allerhand Dinge zu beobachten, die einen auf neue Gedanken bringen: Menschen, Tiere, Pflanzen, der Himmel… Um die Worte wieder fließen zu lassen, suchen Sie sich doch einfach mal ein paar Elemente in der Natur aus (z. B. einen Hund, den Ahorn-Baum) und finden Sie zu diesen passende Begriffe. Setzen Sie sich entweder eine bestimmte Anzahl als Ziel (z. B. zehn Begriffe zu dem braunen Schäferhund) oder finden Sie jeweils einen Begriff zu jedem Anfangsbuchstaben. (Begriffe von A bis Z zum Sonnenuntergang)

Auch ChatGPT kann eine hervorragende Quelle für Inspiration sein …

Just for fun schreiben

Schreiben Sie für 10-15 Minuten just for fun. Schreiben Sie alles auf, das Ihnen durch den Kopf geht. Wir setzen uns selbst immer viel zu sehr unter Druck. Wir wollen kreativ schreiben. Fehlerfrei. Witzig. Spannend. Perfekt. Doch mit dieser Erwartungshaltung machen wir uns nur das Leben schwer und bringen gar nichts mehr zustande. Deshalb probieren Sie mal aus, nur für sich zu einem Thema zu schreiben, das Ihnen Spaß macht. Egal, ob da Fehler drin sind, Unlogik vorherrscht, oder der Text banal und sinnlos erscheint. Hauptsache, Ihre Kreativität kommt wieder in Schwung und der Bremsklotz, der einem oftmals durch zu hohe Erwartungen vor die Füße fällt, wird Stück für Stück eliminiert.
Siehe auch: Drauflos schreiben

Kreativitätstechniken

Kreativitätstechniken sind, so sagt es Wikipedia, „Methoden zur Förderung von Kreativität und gezieltem Erzeugen neuer Ideen, um Visionen zu entwickeln oder Probleme zu lösen.“ Also, los gehts! Die wohl bekannteste Form ist das Brainstorming. Dafür brauchen Sie lediglich ein Blatt Papier und einen Stift. Auf dem Zettel notieren Sie Ihr Thema und schreiben alles nacheinander dazu auf, das Ihnen in den Sinn kommt. So gelingt es Ihnen womöglich, insgeheim schon ein Gerüst für Ihre Arbeit abzustecken und Gliederungspunkte zu finden. Vom Prinzip her ist das ähnlich zur Assoziationskette, nur dass man sich beim Brainstorming brav bei seinem Thema aufhält und nicht „abdriftet“.

Eine weitere Technik ist das dem Brainstorming recht ähnliche Mindmapping, eine Art Gedankenbaum. Auch hier notiert man sich alle Begriffe zu seinem Thema, allerdings kommt hierbei schon etwas mehr Struktur zum Tragen, denn: Ziel von Mindmapping ist es, durch Verbindung zusammengehöriger oder ähnlicher Begriffe ein möglicherweise umfassendes Netz zu erhalten, durch das es Ihnen gelingt, Zusammenhänge zu erkennen.

Mein Tipp: Googeln Sie den Begriff „Kreativitätstechniken“. Suchen Sie sich aus dem Potpourri an Ideen etwas aus und probieren, ob es Ihnen hilft. Wenn nicht, versuchen Sie eine andere Technik. Aufgeben ist für Anfänger! Keine falsche Scheu, trauen Sie sich an Ihr Thema oder neue Techniken heran!

Darüber hinaus gibt es auch tolle Bücher, die Sie sicherlich inspirieren, zum Beispiel:

Lesen

Wenn Sie selbst nicht schreiben können, schauen Sie, was andere geschrieben haben – lesen Sie! Vielleicht kitzelt Lesen Ihr Sprachgefühl wieder wach und bringt Sie auf neue Ideen?

Müsliriegel, Obst oder Kaffee

Gönnen Sie sich etwas Nervennahrung und schütten Sie Glückshormone aus! Ran an die – nein, Buletten gehören wahrscheinlich nicht dazu. Für die einen wirkt frisches Obst wahre Wunder, für andere ist es ein Müsliriegel oder Schokolade (hiervon bitte keine ganze Tafel verputzen, sonst kommen Sie nach dem Zuckerschock gar nicht mehr in die Gänge) – und manchmal tut es auch ein Kaffee. Tanken Sie ein paar Kalorien, die Sie und ihr kreativ-komatöses Hirn wieder in Schwung bringen!

Nicht zu viel darüber nachdenken

Sie haben eine Schreibblockade, ja. Aber es nützt nichts und niemandem, wenn Sie Ihre wertvolle Zeit dafür opfern, sich selbst zu bemitleiden und sich fragen, warum, weshalb, wieso und wie lange. Es ist, wie es ist. Suchen Sie sich passende Hilfsmittel und machen Sie langweiligen, weißen Blättern den Garaus. Zack, zack, los gehts!

Ortswechsel

Schreiben Sie an Ihrem Lieblingsplatz. Wenn es da nicht funktioniert, verlagern Sie einfach Ihren Ort. Schreiben Sie mal ganz woanders, zum Beispiel auf dem Balkon oder auf einer Parkbank. Besuchen Sie eine Bibliothek oder kehren Sie in ein gemütliches Café ein. Eine neue Location setzt möglicherweise auch neue Ideen frei.

Puzzle-Stil

Wenn in Ihrem Kopf Chaos oder gähnende Leere herrscht, und Sie noch nicht die richtige Struktur für Ihren Text haben, ist das nicht schlimm. Schreiben Sie möglichst ungebremst runter, was Ihnen einfällt. Wenn nötig, schreiben Sie drei Sätze zur Einleitung, springen Sie dann für zwei Sätze zum Schlussteil über, und wuseln Sie sich danach durch Ihre Gedanken zum Hauptteil. Der Feinschliff kommt später. Erst einmal geht es darum, „auszuspeichern“. So produzieren Sie zunächst verschiedene Fragmente, die sie dann, wenn Sie genug Material haben, nach Ihren Wünschen zusammenfügen dürfen. Wie bei einem Puzzle.

Qualen vermeiden

Wenn Ihnen beim besten Willen nichts einfällt und Sie nur noch von Ihrem leeren Blatt ausgelacht werden, ziehen Sie einen Schlussstrich. Quälen Sie sich nicht! Lenken Sie sich mit anderen Tätigkeiten ab. Sie sind ein Mensch, keine Maschine. Man versetzt sich leider nicht auf Knopfdruck in „Schreiblaune“. Und wenn es mal nicht geht, geht es nicht. Vielleicht sieht es eine Stunde später schon wieder besser aus?! Verschwenden Sie keine Zeit für negative Gedanken oder qualvolles Erzwingen – genießen Sie Ihr Leben, und die Lust am Schreiben wird – wie eine ausgebüchste Katze – zu Ihnen zurückkehren.

Recherche

Holen Sie sich Hilfe, recherchieren Sie zu Ihrem Thema! Sie werden doch das Rad nicht neu erfinden wollen, oder? Wichtig ist: Sie sollen nicht abschreiben (klingt wie ein elftes Gebot), sondern sich lediglich inspirieren lassen. Recherchieren funktioniert dank Google mittlerweile ja wunderbar einfach.

Stichworte

Wenn Sie genügend Ideen haben, aber gerade nicht in der Lage oder Stimmung sind, gescheite Sätze zu formen, schreiben Sie erst einmal nur Stichworte auf. Damit stellen Sie sicher, dass Ihnen Ihre wertvollen Gedanken nicht durch die Lappen gehen. Sätze bauen können Sie auch später noch.

Trinken

Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Die meisten Menschen trinken zu wenig, das bremst manchmal auch die Leistungsfähigkeit. Stellen Sie sich eine Flasche Wasser parat und nehmen Sie regelmäßig ein paar Schlucke. Wenn Ihr Getränkekonto am Ende eines Tages mehr als 1,5 Liter aufweist, sind Sie schon mal gut im Rennen. Auch Alkohol regt sicherlich die Kreativität an, ist aber aus gesundheitlichen Gründen kein probates Mittel. Stellen Sie sich mal vor, dass Sie irgendwann nur noch schreiben können, wenn Sie Alkohol getrunken haben?! Schlecht.

Ursachenforschung

Verschwenden Sie keine Zeit an das „Warum“. Eine Schreibblockade kommt und geht, wie sie Lust hat. Durch die Analyse verstärkt sie sich im schlimmsten Fall noch. Nehmen Sie das Elend einfach hin und versuchen Sie, aktiv gegenzusteuern. Einige Möglichkeiten hierzu offenbart Ihnen dieses Anti-Schreibblockaden-Alphabet, durch das Sie sich gerade scrollen.

Vertrauen

Stellen Sie nicht gleich alles infrage, wenn es mal nicht läuft. Selbstzweifel und -mitleid helfen nicht. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und seien Sie optimistisch, dass es bald wieder von ganz alleine geht.

W-Fragen klären

Manchmal weiß man schon genau, was aufs Papier soll, aber die ersten Worte wollen einfach nicht fließen. In diesem Fall kann es helfen, zunächst die klassischen W-Fragen abzustecken. Wer, was, wann, wie, wo, warum? Wofür wollen Sie schreiben? Für wen soll der Text sein? Versetzen Sie sich in Ihre(n) Adressaten hinein. Was will dieser lesen? Was soll die Quintessenz Ihres Textes sein? Somit strukturieren Sie nicht nur Ihre Gedanken, sondern im Optimalfall auch schon Ihren Text bzw. Ihr Thema.

Zulassen einer Auszeit

Wenn Sie mit dem Schreiben nicht gerade Ihre Brötchen verdienen oder wegen einer Deadline unter Zeitdruck stehen, lassen Sie eine Auszeit zu! Lassen Sie Texte ruhen. Irgendwann finden Sie von ganz allein einen (Neu)Anfang.

Die gefürchtete Schreibblockade – ein Fazit

Manchmal sind wir einfach zu kritisch mit uns selbst. Wir haben hohe Erwartungen an unsere Arbeit und fürchten uns vor dem Urteil anderer. Manchmal fehlt uns die Inspiration oder wir sind unsicher, wie wir unsere Geschichte weiterentwickeln sollen. Und manchmal sind wir einfach nur müde oder gestresst und unser Gehirn braucht eine Pause.

Akzeptieren Sie eine Schreibblockade, sie ist ganz normal. Jeder Autor, egal wie erfahren er ist, kommt früher oder später mit ihr in Berührung. Eine Schreibblockade ist kein Zeichen von Unfähigkeit oder mangelndem Talent, sondern einfach Teil des kreativen Prozesses.

Versuchen Sie, Ihre Erwartungen zu managen. Niemand schreibt beim ersten Versuch ein Meisterwerk. Es ist in Ordnung, einen ersten Entwurf zu schreiben. Sie können ihn später immer noch überarbeiten und verbessern.

Machen Sie regelmäßig Pausen. Unser Gehirn braucht Zeit, um sich zu erholen und neue Energie zu tanken. Gehen Sie spazieren, lesen Sie ein Buch, hören Sie Musik oder tun Sie etwas anderes, das Sie genießen.

Suchen Sie nach Inspiration. Lesen Sie Bücher, schauen Sie Filme, besuchen Sie Museen oder sprechen Sie mit Menschen. Neue Ideen können von überall her kommen.

Schreibblockaden können entmutigend sein, sind aber nicht unüberwindbar. Mit Geduld, Ausdauer und den richtigen Strategien können Sie diese unsichtbaren Mauern einreißen und Ihre Reise durch das Land der Worte fortsetzen. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie auf dem Weg etwas Neues und Aufregendes über sich selbst?

Sie haben eine Schreibblockade und brauchen Hilfe beim Schreiben?

Manchmal kann der Blick von außen hilfreich sein. Die Korrektureule hilft Ihnen gern weiter. Keine Scheu, klopfen Sie einfach am Eulennest an!

Schreibblockade – der kreative Knoten im Kopf

Eine Schreibblockade kann frustrierend sein. Wer die Gründe kennt, findet leichter Lösungen © Markus Kammermann / Pixabay

Eine Schreibblockade kann frustrierend sein. Wer die Gründe kennt, findet leichter Lösungen © Markus Kammermann / Pixabay
Eine Schreibblockade kann frustrierend sein. Wer die Gründe kennt, findet leichter Lösungen © Markus Kammermann / Pixabay

Stellen Sie sich vor, Sie reisen durch das unerforschte Land der Worte. Sie haben eine Karte in der Hand, die Ihre Gedanken und Ideen darstellt, und Sie sind bereit, diese in eine Geschichte zu verwandeln. Aber plötzlich treffen Sie auf eine unüberwindbare Mauer. Sie können nicht weitergehen. Sie sind in der gefürchteten Welt der Schreibblockaden gestrandet.

Eine Schreibblockade ist also wie ein unsichtbares Hindernis, das auf unserem kreativen Weg auftaucht. Sie blockiert unseren Fluss, hält uns davon ab, unsere Gedanken und Ideen aufs Papier zu bringen. Sie kann frustrierend sein, uns entmutigen und uns sogar dazu bringen, unser Schreibprojekt aufzugeben.

Gründe für eine Schreibblockade

Es gibt viele Gründe, aus denen Schreibblockaden auftreten. Einige der häufigsten liste ich Ihnen nachfolgend auf – schauen Sie selbst, welche davon auf Sie zutreffen könnten.

  • Perfektionismus: Der Wunsch, alles perfekt zu machen, kann dazu führen, dass Sie sich blockiert fühlen. Möglicherweise aus Angst, Fehler zu machen oder nicht gut genug zu sein.
  • Druck und Deadlines: Der Druck, etwas bis zu einem bestimmten Termin fertigstellen zu müssen, kann lähmend wirken und eine Blockade verursachen.
  • Mangel an Inspiration: Manchmal fehlen einem einfach die Ideen oder die kreative Energie, um weiterzuschreiben.
  • Selbstzweifel: Die Unsicherheit über die eigene Schreibfähigkeit oder die Qualität des eigenen Werks kann zu einer Blockade führen.
  • Stress und Erschöpfung: Wer mental oder körperlich erschöpft ist, hat es meist schwerer, kreativ zu sein.
  • Ablenkung: Manchmal können äußere Ablenkungen oder das Fehlen eines ruhigen, konzentrierten Arbeitsplatzes zu Schreibblockaden führen.
  • Unklarheit über die Richtung der Geschichte: Wenn man nicht genau weiß, wie die Geschichte weitergehen soll, sorgt das häufig für einen Stillstand beim Schreiben.
  • Emotionale Probleme: Manchmal können persönliche Probleme oder emotionale Schwierigkeiten das Schreiben blockieren.
  • Überarbeitung während des Schreibens: Das ständige Überarbeiten und Korrigieren während des Schreibprozesses kann den kreativen Fluss unterbrechen und zu einer Blockade führen.
  • Mangel an Routine: Ohne eine regelmäßige Schreibroutine fällt es meist schwerer, in den Schreibfluss zu kommen.

Wie können wir also diese Mauern überwinden und unsere Schreibblockaden lösen? Das erfahren Sie in meinem weiterführenden Artikel Schreibblockaden überwinden – effektive Strategien von A bis Z.

Sie brauchen Hilfe beim Schreiben?

Manchmal kann der Blick von außen hilfreich sein. Die Korrektureule hilft Ihnen gern weiter. Keine Scheu, klopfen Sie einfach am Eulennest an!

Korrekturlesen – wie Sie Texten den letzten Schliff verleihen

Manchmal sieht man seine Fehler nicht auf Anhieb. Korrekturlesen hilft! © Angel Hernandez / Pixabay

Manchmal sieht man seine Fehler nicht auf Anhieb. Korrekturlesen hilft! © Angel Hernandez / Pixabay
Manchmal sieht man seine Fehler nicht auf Anhieb. Korrekturlesen hilft! © Angel Hernandez / Pixabay

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Entdecker auf einer Reise durch die unendlichen Weiten des geschriebenen Wortes. Jeder Satz, jedes Wort, jedes Komma ist ein Teil der Landschaft, die Sie erkunden. Aber was passiert, wenn Sie auf einen Fehler stoßen? Ein falsch gesetztes Komma, ein Tippfehler, ein Satz, der keinen Sinn ergibt? Es ist, als ob Sie auf eine unerwartete Klippe stoßen oder in ein Loch fallen. Es stört den Fluss Ihrer Reise und kann Sie sogar völlig aus der Bahn werfen.

Hier kommt das Korrekturlesen ins Spiel. Es ist der Prozess, bei dem Sie oder eine andere Person Ihren Text sorgfältig durchgeht, um solche Stolpersteine zu finden und zu eliminieren. Es geht darum, die Klarheit und Verständlichkeit Ihres Textes zu verbessern, damit Ihre Leser eine reibungslose und angenehme Reise durch Ihre Worte haben können.

7 Tipps zum Korrekturlesen – was Sie selbst tun können

Je nachdem, wie ausgeprägt Ihr Schreibtalent oder Ihre Orthografie-Kenntnisse sind, muss es nicht gleich ein professionelles Korrektorat oder Lektorat sein. Dieses eliminiert in Ihrem Dokument zwar alle Fehler und verleiht ihm sprachlich den letzten Schliff, kann aber auch erhebliche Kosten verursachen. Mit einigen einfachen Strategien können Sie den Großteil der Fehler beheben und Ihrem Text so zu einer besseren Qualität verhelfen. Nachfolgend habe ich Ihnen einige Maßnahmen zusammengestellt:

Tipp 1: Nutzen Sie die digitalen Helfer Ihres Textprogramms

Es mag banal erscheinen, doch viele übersehen es – die automatische Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik. Jede Textverarbeitungssoftware bietet dieses Feature. Das hilft Ihnen, schon mal die offensichtlichsten Patzer aufzuspüren. Verwenden Sie auch die Funktion „Suchen und Ersetzen“, um beispielsweise doppelte Leerzeichen zu finden und durch ein einzelnes zu ersetzen.

Tipp 2: Verlagern Sie Ihren Text in die physische Welt

Das Korrekturlesen auf dem Bildschirm ist weitaus ermüdender und fehlerträchtiger als auf Papier. Der Ausdruck – insbesondere in einer anderen Schriftart – bietet Ihnen einen frischen Blickwinkel und sensibilisiert Sie für Fehler. Was nach Papierverschwendung klingt, kann Ihnen das Korrekturlesen erheblich vereinfachen.

Tipp 3: Gewähren Sie sich und Ihrem Text eine Atempause

Korrigieren Sie Ihren Text nicht unmittelbar nach seiner Fertigstellung. Ihr Geist benötigt mindestens einen Tag, um sich von Ihrer Schöpfung zu distanzieren. Nach einer schreibfreien Periode werden Ihnen Fehler eher ins Auge springen, als wenn Sie sich sofort wieder ans Werk machen. Meist überlesen Sie Fehler, weil sie die richtige Version im Kopf haben.

Tipp 4: Integrieren Sie Pausen in Ihre Korrekturlese-Routine

Genau wie die Atempause nach dem Schreiben, ist es wichtig, auch beim Korrekturlesen Pausen einzulegen. Niemand kann sich ununterbrochen fokussieren. Planen Sie fürs Korrekturlesen höchstens 45 Minuten am Stück ein und pausieren Sie dann für 15 Minuten. So können sich Ihre Augen erholen und Ihr Gehirn wird wieder aufnahmefähig.

Tipp 5: Seien Sie besonders wachsam bei gängigen Fehlern

Es gibt Fehler, die immer wieder auftreten:

  • Wörter, die leicht verwechselt werden (das/dass oder Sie/sie)
  • Wörter, die gleich klingen, aber unterschiedlich geschrieben werden (seid/seit oder wahre/Ware)
  • Fehlende Buchstaben, insbesondere in Vorsilben (“enlassen” statt entlassen/einlassen oder “vegessen” statt vergessen)
  • Vertauschte Buchstaben (“shcön” statt schön)
  • Uneinheitliche Schreibweisen (aufwändig/aufwendig oder Start-up/StartUp)

Tipp 6: Lesen Sie Ihren Text laut vor

Am effektivsten ist es, wenn Sie den Text laut vorlesen. Einerseits wird dadurch Ihre Lesegeschwindigkeit reduziert, andererseits werden Sie so auf fehlende Worte, falsche Grammatik etc. aufmerksam. Ein Lineal als Lesehilfe oder ein Papier, mit dem Sie den Rest des Textes abdecken, kann dabei nützlich sein.

Tipp 7: Fokussieren Sie sich auf jeweils ein Problem

Wenn Sie kein geübter Lektor sind, der mehrere Textfacetten auf einen Blick beleuchtet, sollten Sie sich beim Korrekturlesen pro Durchlauf auf jeweils nur einen der folgenden Aspekte konzentrieren: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Satzstruktur, Absätze, Wortwahl/-wiederholungen. Gibt es einen bestimmten Fehler, der Ihnen immer wieder unterläuft? Fokussieren Sie sich beim Korrekturlesen darauf, genau diesen Fehler zu finden. Vergessen Sie dabei nicht die Überschriften. Häufig werden Überschriften beim Korrekturlesen übersehen.

Professionelles Korrekturlesen – Lektorat und Korrektorat

Ein professionelles Korrektorat oder Lektorat geht noch einen Schritt weiter. Es ist nicht nur eine einfache Fehlerkorrektur, sondern eine tiefgreifende Überarbeitung Ihres Textes. Ein Lektor kann Ihnen helfen, Ihren Schreibstil zu verbessern, Ihre Argumentation zu schärfen und Ihre Geschichte oder Ihre Ideen effektiver zu präsentieren. Es ist, als ob Sie einen erfahrenen Reiseführer an Ihrer Seite hätten, der Ihnen hilft, die beste Route durch Ihre eigene literarische Landschaft zu finden.

Wenn Sie also ernsthaft schreiben, ob es sich um einen Roman, einen wissenschaftlichen Artikel, einen Blogbeitrag oder sogar eine einfache E-Mail handelt, lohnt es sich, einen professionellen Korrektor oder Lektor in Betracht zu ziehen. Es könnte der entscheidende Unterschied sein, ob  zwischen einer holprigen, verwirrenden Reise und einer glatten, erfreulichen Entdeckungsreise durch die Welt Ihrer Worte.

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Rechtschreibung als Erfolgsfaktor

Rechtschreibung als Erfolgsfaktor - Wer am Lektorat spart, riskiert sein gutes Image (Bild: Fotolia)
Rechtschreibung als Erfolgsfaktor - Wer am Lektorat spart, riskiert sein gutes Image (Bild: Fotolia)
Rechtschreibung als Erfolgsfaktor – Wer am Lektorat spart, riskiert sein gutes Image (Bild: Fotolia)

Präsentationen, Pressetexte, Speisekarten, Werbeplakate und sogar der eigene Lebenslauf – Schreibfehler schleichen sich überall ein. Die Bandbreite reicht von Fehlern hinsichtlich Groß- und Kleinschreibung über fehlende Kommas, doppelte Leerzeichen und vergessenen Worten bis hin zu einfachen Tipp- und Schusselfehlern. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern vermittelt auch ein unprofessionelles Bild von Ihnen und Ihrem Unternehmen, Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung nach außen. Um den qualitativen Makeln Ihrer Arbeit vorzubeugen, gibt es Lektorinnen und Lektoren, die Sie schnell und unkompliziert online für eine Korrektur der Rechtschreibung beauftragen können – so wie die Korrektureule. Viele Unternehmer*innen sehen diese jedoch als überflüssige Investition an. Schnell heißt es: „Ich hab schon jemanden drüberlesen lassen.“, „Dafür hab ich jetzt keine Zeit mehr.“ oder „Das Geld spar ich mir.“ Ist Ihnen Ihr perfektes und professionelles Bild nach außen wirklich so wenig wert?

Rechtschreibung online korrigieren: Es bringt mehr, als Sie denken

Das Aufgabenfeld Ihres Lektors stecken Sie selbst ab: Wollen Sie, dass Ihre Dokumente einfach nur auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung überprüft werden? Dann beauftragen Sie ein Korrektorat. Wollen Sie jedoch die gesamten Fähigkeiten Ihres Lektors ausschöpfen, dann werden Sie staunen, worauf ein guter Lektor – abhängig von der Textart – beim Lektorat achtet, z. B.

  • Ist die Botschaft für Ihre Zielgruppe verständlich? Sprechen Sie die “richtige” Sprache oder verwenden Sie unternehmensinterne Fachbegriffe und leere Phrasen?
  • Verwenden Sie eine einheitliche Zielgruppenansprache?
  • Sind Ihr Dokument und dessen Inhalte logisch und nachvollziehbar aufgebaut? Findet Ihre Zielgruppe die Informationen, die sie sucht?
  • Passen Ihre Bilder zum Text oder gibt es Bild-Text-Scheren?
  • Passen die Formatierungen?
  • Passen die Umbrüche?
  • Gibt es Wiederholungen, die sich vermeiden lassen?
  • Müssen Schreibweisen vereinheitlicht werden?

Im Lektorat werden Ihre Dokumente somit deutlich detaillierter überarbeitet. Falls gewünscht werden auch Titel, Inhaltsverzeichnisse, Seitenzahlen sowie Fußnoten überprüft. Meistens texten Lektoren auch selbst gerne. Wenn Sie Unterstützung beim Texten und Formulieren von Botschaften haben, fragen Sie einfach bei Ihrem Lektorat nach.

Feste Honorare und Regeln für die Zusammenarbeit vereinbaren

Um sicherzustellen, dass Sie immer ein gutes Bild abgeben, suchen Sie sich am besten ein Lektorat, mit dem Sie – wenn Sie zufrieden sind – längerfristig zusammenarbeiten. Vereinbaren Sie zu Beginn Ihrer Zusammenarbeit feste Honorare und Regeln für die Kommunikation. So sparen Sie sich jede Menge Aufwand und können auch in stressigen Situationen eine Qualitätskontrolle sicherstellen.

Für einen einmaligen Auftrag benötigt ein Lektor von Ihnen folgende Angaben:

  • Um welches Dokument oder welche Textart handelt es sich? (z. B. E-Book, Pressemitteilung, Werbe-Flyer)
  • Welchen Umfang und welches Format hat Ihr Text? (z. B. Word-Text mit 3.000 Zeichen inkl. Leerzeichen oder 3-seitiger PDF-Flyer) – je konkreter, desto besser
  • Welche Leistung wünschen Sie sich? (z. B. Korrektorat oder auch sprachliche/stilistische Überarbeitungen?) 
  • Bis wann soll die gewünschte Leistung erbracht werden?
  • Schicken Sie gerne auch eine Textprobe mit. Das ist optimal, um den Arbeitsaufwand möglichst exakt kalkulieren zu können
  • Geben Sie immer auch Ihre Kontaktdaten an.

Für regelmäßige Aufträge reicht später ein Anruf oder eine E-Mail, in der das Timing für den nächsten Auftrag abgestimmt wird. „Ich hab hier eine 4-seitige Broschüre mit drei Infografiken – die muss nächste Woche in den Druck. Schaffst du das?“ Eine gute und vertrauensvolle Kommunikation mit dem Lektor ist das A und O.

Rechtschreibung muss nicht teuer sein: Wer am Lektorat spart, riskiert sein gutes Image

Die Frage, was ein Lektor kostet, lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Gute Lektorinnen und Lektoren rechnen ihre Aufträge immer fair und transparent nach Arbeitsaufwand ab. Stellen Sie sich vor, Ihr Text beinhaltet nur zwei Kommafehler. Dann zahlen Sie zurecht deutlich weniger, als wenn jeder Satz erst umgebaut werden muss, damit er von Ihrer Zielgruppe überhaupt verstanden wird. Meist wird ein Stundenlohn oder ein Festpreis für bestimmte Dokumente kalkuliert, Bücher werden häufig nach (Norm-)Seiten abgerechnet.

Sind Sie noch unschlüssig, ob Sie wirklich einen Lektor brauchen? Dann fragen Sie sich, wie sicher Sie in der Verwendung von Sprache sind. Schließlich sind Ihre Texte und Dokumente ein Schlüssel Ihres Erfolges.